Mittwoch, 5. September 2012

Das Schweigen der Gender-Lämmer

Es war einmal ein lustiger Mann im Lande Norwegen, der war sehr schlau: Er hatte neben seinem Spaßberuf als Komiker auch noch Soziologie studiert und schaute sich ein wenig unter seinen Landsleuten um.

Dabei entdeckte er, dass landauf landab ein ganz seltsames Märchen erzählt wurde, das alle für wahr halten sollten: die Gendertheorie. Ich muss doch sehen, dachte sich der fröhliche Mann, was es damit auf sich hat. Also zog er durch das Land und fragte lauter gelehrte Männer und Frauen, denn die müssten ihm doch sicher erklären, weshalb sie in Wirklichkeit weder Männer noch Frauen waren. Die Geschichten, die sie ihm erzählten, kamen ihm aber so wunderlich vor, dass er eine große Reise über den Ozean machte und noch viel schlauere Menschen fragte, was sie über das Märchen dachten.

Und dabei kam heraus, dass sein kleines Land auf einen großen Schwindel hereingefallen war. Weil es ein reiches Land war, hatte es dummerweise auch noch einen Haufen Geld dafür ausgegeben, um ein Genderland zu werden. Als das die Bürger erfuhren, entstand ein großes Geschrei, das kein Ende nehmen wollte. Damit endlich wieder Ruhe einkehrte, beschlossen die Minister, die Schatztruhe zuzumachen und den Märchenerzählern keine einzige Krone mehr zu geben. Das Land kehrte wieder in die Wirklichkeit zurück, sagte aber niemandem etwas von der dummen Geschichte, damit nicht alle Welt darüber lachen sollte.



Jetzt wurde dieser unglaubliche Bericht endlich auch in Deutschland publik, weil sich die Wahrheit nicht ewig unterdrücken lässt. Der Komiker heißt Harald Eia, und wer sich auf YouTube seine Fernsehsendung "Brainwash" ("The Gender Equality Paradox") vom Frühjahr 2010 ansieht, wird sich sehr wundern.

Wundern kann man sich freilich auch, weshalb weder die deutsche Presse noch die Genderwissenschaftler bislang davon Notiz genommen haben. Schweigen im Lande.

Am erstaunlichsten ist es freilich, dass es dieser Mann geschafft hat, eine solche Debatte zu entfachen, dass der nordische Ministerrat Ende 2011 beschloss, das Nordic Gender Institute in Oslo zu schließen und 56 Millionen NOK einzusparen. Soviel hatte die Genderforschung nämlich pro Jahr verschlungen. Und das ist kein Märchen.

1 Kommentar:

  1. Ewig konnten die Irrtümer der Genderideologie
    nicht verborgen bleiben(siehe "Vergewaltigung der
    menschlichen Identität).
    Die Frage ist, welche Schäden der unhaltbare und hinter die Aufklärung mit deren wissenschaftlicher Rationalität zurückfallende
    kulturelle Revolutionsversuch bereits angerichtet hat und -insbesondere in unseren Schulen und Kitas noch anrichtet.

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