Donnerstag, 3. November 2011

"Wir werden diskriminiert!" - Der gemeinsame Schlachtruf von Ultras und Homo-Lobby


Anderen ihre eigenen Spielregeln aufzwingend, marschieren die Fußball-Ultras krakeelend und randalierend in die Stadien, um bengalische Fackeln abzubrennen. Wenn sie dann zur Ordnung gerufen werden, schreien sie entrüstet: „Wir wollen doch nur spielen!“ Sie übernehmen immer mehr die Vorherrschaft über die unorganisierten Fans und kümmern sich nicht darum, dass sie den anderen das Spiel verderben. Hauptsache, sie haben ihren Spaß. Ein erzürnter Leser der Frankfurter Rundschau schrieb: „Mit menschenverachtenden Schmähgesängen gegen Spieler und Fans der gegnerischen Mannschaft und dessen Fans, die als Performance ‚getarnt’ diesen frustrierten unbedeutenden Primaten die Möglichkeit verschaffen, endlich mal einen kleinen Hauch von Macht und Autorität auszuüben, bevor sie am Samstagabend Alkohol-glückseelig in ihr Leben als einer der ‚Verantwortlichen’ von Dynamo Dresden oder Eintracht Frankfurt zurückkehren. Dann werden unter der Woche, wie zu Saisonbeginn in München geschehen, Verhaltensmaßregeln gegen den eigenen Torwart erarbeitet, oder in Internetforen wird klargestellt, dass ein Manuel Neuer, alles was er erreicht hat, nicht etwa seinem Talent, oder seinem Fleiß, sondern nur den Schalke-Ultras zu verdanken hat. Das ist an Größenwahn kaum zu überbieten.“ Und weil man der von immer mehr Ultras verübten Gewalttätigkeit Grenzen setzen will, geht nun der Aufschrei durch das Land: „Wir werden diskriminiert!“

Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Die permanent empörte Homosexuellen-Lobby versucht ebenfalls, mit Lautstärke wett zu machen, was ihr an Überzeugungskraft fehlt. Gehört zu ihr doch auch nur eine Minderheit aller homosexuell empfindenden Männer und Frauen, die ganz unorganisiert und still ihr Leben führen und sich angewidert vom schamlosen Spektakel der CSD-Paraden abwenden. Wer ein Wort gegen den schwulen Lebensstil sagt und die Parolen der Gay-Aktivisten in Zweifel zieht, wird als homophob niedergeschrieen. Harmlose Demonstranten und Redner müssen vor ihnen mit großem Polizeiaufgebot geschützt werden. Im eigenen Größenwahn gefangen, fordern sie vehement Toleranz & Akzeptanz für ihren Lebensstil und dulden keinen Widerspruch. Und wer ihre infantile Forderung nach Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe nicht erfüllt, wird angeklagt und vor Gericht gezerrt: „Wir werden diskriminiert!“

1 Kommentar:

  1. "Gehört zu ihr doch auch nur eine Minderheit aller homosexuell empfindenden Männer und Frauen, die ganz unorganisiert und still ihr Leben führen und sich angewidert vom schamlosen Spektakel der CSD-Paraden abwenden." Das gibt mir Hoffnung, dass ich nicht alleine bin! Wie es bei dem Autor dieses Blogs aber bei diesem Thema aussieht, wird mir nicht ganz klar.

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