Donnerstag, 7. April 2011

Israelische Kibbuzfrauen und die Frauenquote

Der amerikanische Kulturanthropologe und Psychoanalytiker Melford E. Spiro veröffentlichte 1979 eine Studie zum Thema "Frauen und Gender in der israelischen Kibbuzbewegung". Sie genießt den zweifelhaften Ruhm, in der riesigen Fülle der seither erschienenen Bücher, Artikel, Zusammenstellungen, Bibliografien und Rezensionen, die sich mit vergleichenden Studien zum Thema Frauen und Gender befassen, so gut wie niemals zitiert worden zu sein. Wer die Studie gelesen hat, ahnt den Grund.

In der aktuellen Debatte um die Einführung einer Frauenquote ist Spiros Artikel Gender und Gesellschaft eine erhellende Lektüre! Denn er zeigt, weshalb die Phantastereien der Gender-Theoretiker im Alltagsleben grandios scheitern müssen. Es waren ausgerechnet Frauen, die die Absurdität des Gender-Wahnsinns vorführten, indem sie eine weibliche Gegenrevolution gegen die feministische Revolution wagten. Und weil das politisch inkorrekt ist, fiel diese provokante Studie einfach unter den Tisch.

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